Schullandheim der Klasse 4a im Wildpark

Direkt nach den Sommerferien ging es für die Klasse 4a für zwei Tage ins Schullandheim nach Bad Mergentgeim. Nach langer und anstrengender Anreise per Bahn war das Hurra groß, als der Eingang des Wildparks endlich im Wald auftauchte.

Im Regen begann dann auch sofort die Führung durch das große Gelände. Während der Fütterungen konnten die unterschiedlichsten Tiere hautnah erlebt werden. Besonders spannend waren die Bären, die Wölfe, die Geier und Wildkatzen.

Im Anschluss hatten die Kinder die Möglichkeit, ihren späteren Übernachtungsort - die sagenumwobene Koboldburg - in Augenschein zu nehmen. Obwohl durch den Regen alles nass war, kletterten und tobten die Mädchen und Jungen so lange, bis um 18 Uhr der offizielle Koboldnacht-Startschuss fiel. Zunächst wurde im Zuge eines Spieles ausgelost, welche Gruppe in welchem Turm der Burg übernachten durfte. Dann hatten die Kinder genügend Zeit, sich in ihren jeweiligen Behausungen einzurichten, bis es Zeit zum Abendessen war. Es gab leckere Grillwürste im Brötchen.

Bis die letzten Koboldgespräche eingestellt und die schlimmsten Heimwehgedanken verscheucht waren, war es 23 Uhr geworden. Und als die ersten um kurz nach 6 Uhr nach einer ereignislosen, wenn auch recht kühlen Nacht wieder die Augen öffneten, zeigte sich ihnen das Wetter von einer viel besseren Seite.

Somit konnte nach dem Auszug aus der Burg und einem leckeren Frühstück der zweite Aktionstag gestartet werden. Dieser stand ganz im Zeichen "Indianer". Jedes Kind gab sich einen neuen indianischen Namen, bastelte sich ein Stirnband und bemalte sich das Gesicht. Am tollsten waren aber die Pfeil und Bogen, die dann von jedem Kind gebaut und anschließend getestet wurden. Auch die Lehrer hatten dabei jede Menge Spaß.

Nach dem leckeren Mittagessen mit Spaghetti Bolognese durften die kleinen Indianer in kleinen Gruppen einen Essel oder ein Lama striegeln und es dann noch eine Runde durch den Wald führen.

So ging auch dieses Programm sehr schnell zu Ende und schon stand wieder die Heimreise an. Sehr müde, aber voll wertvoller Erinnerungen fielen die Kinder ihren Eltern am frühen Abend an der S-Bahn in die Arme.