Unsere Sportmentoren stellen sich vor

Sportmentorenausbildung 2018/2019

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Auch dieses Schuljahr wurden an der GMS Goldberg 24 Schülerinnen und Schüler aus dem gesamten Schulamtsbezirk Böblingen zum Sportmentor / zur Sportmentorin ausgebildet. Sie werden ab sofort für die unterschiedlichsten Tätigkeiten im Sportbereich zum Einsatz kommen - aber vor allem natürlich im Sportunterricht eine besondere Rolle einnehmen. Dass es etwas besonderes ist, für diese Rolle von den Lehrern ausgewählt zu werden, zeigte sich spätestens, als in der SZBZ ein Artikel über die Ausbildung veröffentlich wurde.


Schulsportmentorenausbildung 2015

Auch dieses Jahr wählte das Schulamt Böblingen Siebt- und Achtklässler aus neun Schulen aus und bildete sie zu Sportmentoren aus. Die 22 Schüler werden an drei Ausbildungstagen in den unterschiedlichsten Bereichen des Schulsports ausgebildet. Die Sportmentorenausbildung fand dieses Jahr zum zweiten Mal an der Gemeinschaftsschule Goldberg statt.

Zu den Aufgaben eines Schulsportmentors gehört zunächst natürlich mit gutem Vorbild im Sportunterricht voranzugehen. Außerdem können die Schulsportmentoren in Zukunft vielseitig an ihren Schulen eingesetzt werden. Zum Beispiel bei Bundesjugendspielen und anderen Sportfesten zur Betreuung einzelner Stationen oder auch einer Gruppe, Schulturniere (mit-)organisieren, Mitschüler zu Pausensport anleiten, neue Ideen in den Sportunterricht mit einbringen, die Lehrer im Sportunterricht und die Betreuer im Mittagsband unterstützen und vieles mehr. Da die Verantwortung der Schulen an Ganztagsschulen über den traditionellen Schulunterricht hinausgeht, werden Sportmentoren immer mehr gebraucht.

Am ersten Ausbildungstag lernten die Schüler zunächst nicht nur, welche Aufgaben auf sie zukommen, sondern auch welche Rechte und Pflichten sie haben. Danach ging es direkt in die Sporthalle. Hier wurde beim gemeinsamen Aufwärmen geklärt was mit unserem Körper bei der sportlichen Belastung passiert. Außerdem wurde besprochen, wie man sich bei einem Sportunfall verhält und welche Erste-Hilfe-Maßnahmen getroffen werden müssen. Danach ging es weiter mit Badminton, Partner- und Vertrauensübungen und zu guter Letzt wurde überlegt, was zu beachten ist, wenn man mit einer Gruppe die Klassiker wie Brennball oder Völkerball spielt. Bei so viel Sport durfte natürlich ein gutes Mittagsessen in der Schulmensa nicht fehlen.

Obwohl sich die große Aufregung am zweiten Ausbildungstag etwas gelegt hatte, ging es genauso spannend wie am ersten Tag weiter. Die Schüler lernten, wie man Schulturniere organisiert und wie sie sich bei einem Sportunfall verhalten sollen. Nach so viel Input durften die Sportmentoren aber auch selbstständig arbeiten und für den Kindersporttag am dritten Ausbildungstag Bewegungsstationen entwickeln. Passend dazu besprachen wir, wie eine Urkunde gestaltet wird. Und nachmittags ging es wieder in die Sporthalle zum Techniktraining im Fußball. Neu war dieses Jahr der Tanzunterricht. Obwohl vor allem die Jungs anfangs etwas kritisch an die Sache herangegangen sind, waren spätestens nach den ersten Tanzschritten einer Hip-Hop-Choreographie alle Feuer und Flamme. Erklärt wurde auch, wie man eine Tanz-Choreographie selbst entwickelt.

Spätestens am dritten Tag haben sich neue Freundschaften zwischen den werdenden Sportmentoren gebildet. Beim Kindersporttag strahlten die Gesichter der Zweitklässler, als sie die abwechslungsreichen Stationen der Sportmentoren sahen. Nun konnten sie zeigen, was sie gelernt hatten. Dies war doch anstrengender als gedacht. Eine Schülerin meinte sogar „Ich glaube, ich habe gerade ein ganzes Hörbuch geredet!“. Am Nachmittag durften die Schüler dann noch ein Streetball-Turnier für sich selbst organisieren. Danach ging die Ausbildung auch schon mit einer kleinen Ansprache von Herrn Schauerhammer vom Schulamt Böblingen und der Schulleitung der GMS Goldberg, Frau Rebmann zu Ende. Die Ausbildungsleiterinnen (Lena Mauch von der Ferdinand-Porsche Schule in Weissach und Franziska Kronome von der GMS Goldberg) verabschiedeten die fertigen Sportmentoren mit lobenden Worten. Nach dem abwechslungsreichen, sportlichen Tag verließen die Sportmentoren mit zufriedenen Gesichtern die Sporthalle und freuen sich nun auf ihre neue Rolle an der Schule.